Seit meinem Schüleraustausch mit 17 Jahren mit Youth for Understanding in den USA habe ich mich immer wieder neu in andere Kulturen eingefühlt und eingelebt, insgesamt verbrachte ich acht Jahre im Ausland und arbeite seit 17 Jahren international. Dazu bin ich auch in Deutschland ziemlich rumgekommen und fühle mich migrierenden Menschen mit ihrer Erfahrung sehr nahe.

Meine Vorbilder sind meine früheren malawischen und burundischen KollegInnen, denen ich so viel zu verdanken habe - sie haben mir Konflikttransformation immer wieder im Alltag vorgelebt und mich damit bis heute inspiriert. Ihre Weisheit war so ziemlich grenzenlos, und moderiert und mediiert wurde tiefgründig und vertrauenserweckend.

Heute möchte ich etwas von der Gastfreundschaft meiner GastgeberInnen und der Offenheit und Empathie meiner internationalen PartnerInnen zurückgeben.

Verständnis für verschiedenste Menschen leitet mich in meiner Arbeit. Ich stehe Ihnen mit meiner ganzen Aufmerksamkeit zur Verfügung und unterstütze sie mit Freude dabei, sich voll zu entfalten und Gehör zu finden.

Es kann lohnend sein, die Vielfalt an Perspektiven zu erkennen, die am Ende die Wahrheit ausmachen. Das Handwerkszeug, das es dafür braucht, lernt man am besten, indem man es anwendet. Deshalb ist es für mich entscheidend, Sie in Ihrer Selbstwirksamkeit und Ihrer Dynamik miteinander direkt im Gespräch zu stärken. Meine Haltung ist von Ideen der gewaltfreien Kommunikation sowie Ideen von Gemeinschaft nach "Ubuntu" aus afrikanischen Ländern geprägt, nach denen wir miteinander so verbunden sind, dass es mich in jedem Fall indirekt etwas angeht, wie es dir geht. 

Die große vorübergehende Gemeinschaft auf Konferenzen und Workshops trägt oft bis in den Alltag hinein. Wenn man mit viel Fingerspitzengefühl moderiert und gut organisiert, setzt man eine positive Gruppendynamik in Gang, bei der Teilnehmende sich gesehen und gehört fühlen und viele sich mit Freude einbringen.

Inspiration bringt uns Menschen zusammen, da wir es lieben, voneinander zu lernen. Das ist sogar in spannungsreichen Zeiten so. Wenn ich Konflikte nicht vermeide, sondern beobachtend auf sie zugehe, kann ich im Widersacher einen Lehrer finden, der mir meine Grenzen zeigt, meine Gutgläubigkeit, Erwartungen... und mich dadurch anspornt, mich weiterzuentwickeln.

Wer Gegensätze klug für sich nutzen kann, wird mehr und mehr Dinge von Wert hervorbringen.

Eines Tages  werden Sie es sein, die andere inspirieren.